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Fil Noir

„Tradition verpflichtet“ – ist der Leitgedanke von Fil Noir. Und die hat bei der italienischen Manufaktur für feinste Herrenmode bereits eine lange Geschichte. Sie beginnt 1889 in dem toskanischen Städtchen Certaldo mit einem kleinen Familienbetrieb. Als der Gründer stirbt übernehmen die Brüder Luca und Lorenzo Manzini die Manufaktur und machen sie über die Grenzen von Florenz und Mailand hinaus bekannt. Bald ist die Marke sogar außerhalb Italiens ein Begriff und steht für hervorragende, handwerkliche Fertigung, erlesene Stoffe und faire Preise. Nur zehn Jahre nach der Gründung beliefern die Manzini-Brüder bereits 120 Kunden europaweit.

Zu ihrem Namen kommt die Firma schließlich durch eine Katastrophe - ein Erdbeben. Das zerstörte die beiden Nähgarnfabriken der Gegend. Da die Bestellungen nach den Manzini-Hemden aber unvermindert hoch waren, vernähten die Brüder kurzerhand das einzige Garn, das sie noch hatten und belieferten ihre Kunden mit blütenweißen Hemden mit schwarzen Nähten. Das war die Geburtsstunde des Labels „Fil Noir“ (Schwarzer Faden).

Vor allem die Franzosen rissen den Manzinis die andersartigen Hemden förmlich aus den Händen. Denn für sie war die schwarze Naht „très chic“. Und das blieb sie bis zum Ersten Weltkrieg.

Heute führt die Swiss Hest GmbH aus Radolfzell am Bodensee die Tradition der Manzini-Brüder fort. Heute wie damals steht das Label „Fil Noir“ für die gleichen Werte bei der Qualität und der Verarbeitung der Produkte. Hochwertige, italienische Stoffe und handwerkliche Fertigung sind ein Muss. Genauso wie an der linken Seitennaht der diskrete Fil Noir als Hommage an Manzinis. Auch heute werden die Hemden noch immer in sechs Fertigungsschritten auf 70 Jahre alten Webstühlen gefertigt.